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Aktuell
von Robert Krippgans am 17.02.10
Auch wenn es sich auf dem Mobile World Congress fast immer um die neusten und schnellsten Handys dreht, so scheint dieses Jahr die Hardware nur die zweite Geige zu spielen. Die wirklichen Neuheiten sind eher im Bereich Cloud Computing zu finden.
Die einheitliche Meinung der Hersteller, die auf dem MWC vertreten sind, lautet, dass die Technikeinfacher werden soll. Alle Hersteller wollen komplizierte Bedienstrukturen abschaffen, wofür fast alle Betriebssysteme überarbeitet wurden oder werden. Und noch eines haben sie gemeinsam: Die Hersteller setzen verstärkt auf Cloud Computing.
Diese Entwicklung ist nicht verwunderlich, sitzt doch der moderne Nutzer mehr vor dem Internet, als vorm Fernseher. Hier pflegt man Kontakte in sozialen Netzwerken, beschafft sich brandaktuelle News und informiert sich über Neuheiten und Entwicklungen in der Welt. Doch wir sind nicht nur Zuhause und das hat Apple als Erstes erkannt mit seinem iPhone das Internet eigentlich erst wirklich mobilgemacht. Etwa 80 Prozent aller moblen Datenzugriffe erfolgen über dasn Samrtphone mit dem angebissenen Apfel.
Der Erfolg der mobilen Dienste hat die gesamt Branche wach gerüttelt und nun ziehen andere Anbieter nach. Dabei setzen sie jedoch eher darauf, über die neuen Services ihre Hardware besser an den Mann und die Frau zu bringen. Deshalb hat man in letzter Zeit auch immer mehr den Begriff Cloud Computing gehört. Hier liegen die Daten nicht auf den jeweiligen Endgeräten, sondern werden direkt vom Handy beim Internetdienst hochgeladen. Der Vorteil für den Nutzer liegt klar auf der Hand: Die Daten brauchen nicht mehr lokal gespeichert zu werden, sondern können immer und überall abgerufen werden, wenn eine Internetverbindung zur Verfügung steht. So kann man auf Familientreffen seine Urlaubsbilder präsentieren, ohne dass man sie vorher auf CD brennt. Auch wenn man sein Handy verliert, sind die Daten nicht weg, sondern sofort wiederbeschafft werden.
Die Deutsche Telekom will mit dem neuen Dienst "Connectet Life" eine Verbindung Datendiensten mit Telefon, Computer und TV einrichten. Hier sollen sich Nutzer keine Gedanken mehr darüber machen müssen, wo was gespeichert ist. Alle Daten können mit jedem Gerät abgerufen werden. Auch LG will ein ähnliches System etablieren und man soll mit dem Handy bald Inhalte vom zentralen Server über das Handy auf den Fernseher übertragen können.
Doch bei den ganzen Zukunftsideen vergisst man vielleicht schnell einen wichtigen Faktor: Das schnelle Internet ist nicht flächendeckend verfügbar. Während man in der Stadt keine Probleme haben, sollte HSPA zu nutzen, sieht das auf dem Land schon ganz anders aus. Hier legt die Industrie ihre Hoffnungen in den Standard LTE, der schnelle Datenverbindungen ermöglicht, als sie viele DSL-Anschlüsse heute bieten.
Doch mit dieser Entwicklung werden Smartphones auch vermehrt das Ziel von kriminellen Angriffen mithilfe von Viren. So benennt Mikko Hyppönen, Chefentwickler beim Antivirenspezialisten F-Secure ihre Zahl auf derzeit 400. Hier müssen jedoch die Nutzer selbst ein gesundes Misstrauen entwickeln. Oftmals reagieren sie erst, wenn sie mal Opfer eines solchen Hackerangriffs oder Phishingversuches geworden sind. Sie nutzen viele Services und achten nicht darauf, wo sie welche Daten bekannt geben. Eine gesunde Medienerziehung könnte aber viele dieser Probleme bereits im Keim ersticken.
Die einheitliche Meinung der Hersteller, die auf dem MWC vertreten sind, lautet, dass die Technikeinfacher werden soll. Alle Hersteller wollen komplizierte Bedienstrukturen abschaffen, wofür fast alle Betriebssysteme überarbeitet wurden oder werden. Und noch eines haben sie gemeinsam: Die Hersteller setzen verstärkt auf Cloud Computing.
Diese Entwicklung ist nicht verwunderlich, sitzt doch der moderne Nutzer mehr vor dem Internet, als vorm Fernseher. Hier pflegt man Kontakte in sozialen Netzwerken, beschafft sich brandaktuelle News und informiert sich über Neuheiten und Entwicklungen in der Welt. Doch wir sind nicht nur Zuhause und das hat Apple als Erstes erkannt mit seinem iPhone das Internet eigentlich erst wirklich mobilgemacht. Etwa 80 Prozent aller moblen Datenzugriffe erfolgen über dasn Samrtphone mit dem angebissenen Apfel.
Der Erfolg der mobilen Dienste hat die gesamt Branche wach gerüttelt und nun ziehen andere Anbieter nach. Dabei setzen sie jedoch eher darauf, über die neuen Services ihre Hardware besser an den Mann und die Frau zu bringen. Deshalb hat man in letzter Zeit auch immer mehr den Begriff Cloud Computing gehört. Hier liegen die Daten nicht auf den jeweiligen Endgeräten, sondern werden direkt vom Handy beim Internetdienst hochgeladen. Der Vorteil für den Nutzer liegt klar auf der Hand: Die Daten brauchen nicht mehr lokal gespeichert zu werden, sondern können immer und überall abgerufen werden, wenn eine Internetverbindung zur Verfügung steht. So kann man auf Familientreffen seine Urlaubsbilder präsentieren, ohne dass man sie vorher auf CD brennt. Auch wenn man sein Handy verliert, sind die Daten nicht weg, sondern sofort wiederbeschafft werden.
Die Deutsche Telekom will mit dem neuen Dienst "Connectet Life" eine Verbindung Datendiensten mit Telefon, Computer und TV einrichten. Hier sollen sich Nutzer keine Gedanken mehr darüber machen müssen, wo was gespeichert ist. Alle Daten können mit jedem Gerät abgerufen werden. Auch LG will ein ähnliches System etablieren und man soll mit dem Handy bald Inhalte vom zentralen Server über das Handy auf den Fernseher übertragen können.
Doch bei den ganzen Zukunftsideen vergisst man vielleicht schnell einen wichtigen Faktor: Das schnelle Internet ist nicht flächendeckend verfügbar. Während man in der Stadt keine Probleme haben, sollte HSPA zu nutzen, sieht das auf dem Land schon ganz anders aus. Hier legt die Industrie ihre Hoffnungen in den Standard LTE, der schnelle Datenverbindungen ermöglicht, als sie viele DSL-Anschlüsse heute bieten.
Doch mit dieser Entwicklung werden Smartphones auch vermehrt das Ziel von kriminellen Angriffen mithilfe von Viren. So benennt Mikko Hyppönen, Chefentwickler beim Antivirenspezialisten F-Secure ihre Zahl auf derzeit 400. Hier müssen jedoch die Nutzer selbst ein gesundes Misstrauen entwickeln. Oftmals reagieren sie erst, wenn sie mal Opfer eines solchen Hackerangriffs oder Phishingversuches geworden sind. Sie nutzen viele Services und achten nicht darauf, wo sie welche Daten bekannt geben. Eine gesunde Medienerziehung könnte aber viele dieser Probleme bereits im Keim ersticken.
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