Nokia „erpresst" Finnland - Legalisierung von Mitarbeiterüberwachung
abgelegt im Archiv Nokia am 02.02.09
Dickes Ding, was sich Nokia da leistet: Der Handyriese fordert die Legalisierung von E-Mail-Überwachung seiner Mitarbeiter. Anderenfalls will sich das Unternehmen aus Finnland zurückziehen. Das hat die größte finnische Zeitung Helsingin Sanomat am Sonntag berichtet.
Und das Unglaubliche: die Regierung unter Ministerpräsident Matti Vanhanen hat bereits die "gewünschte" Gesetzesinitiative eingeleitet. Würde Nokia aus Finnland abziehen, würden 16.000 Arbeitsplätze verloren gehen. Nokia will seine Mitarbeiter überwachen, da vermutet wurde, dass Konstruktionsgeheimnisse per Mail an den chinesischen Konkurrenten Huawei weitergeleitet wurden.
Angeblich waren die Drohungen laut Helsingin Sanomat sehr konkret: "Die Botschaft war sehr klar. Wenn das Gesetz nicht durchgeht, wird Nokia Finnland verlassen." Nokia ist mit Abstand das größte Unternehmen des Landes. Verfassungs- und Datenschutzexperten haben den Gesetzentwurf, "Lex Nokia", der in einigen Wochen zur Abstimmung steht, als verfassungswidrig erklärt.
Ich muss ganz ehrlich sagen, mir bleibt da die Spucke, weg. Was glaubt ihr? Steht es einem Unternehmen zu seine Mitarbeiter zu überwachen? Oder so massiven Druck auf die Politik auszuüben?
Tags: nokia finnland mitarbeiter überwachung email datenschutz
Trackback: http://www.creative-weblogging.com/publish/mt-tb.pl/142310
Wong
Stimmen Sie ab für Nokia „erpresst" Finnland - Legalisierung von Mitarbeiterüberwachung:
|
Dieser Eintrag wurde mit: 9.00 Punkten (von 4 Stimme(n) insg.) bewertet.
|
Kommentar von:
frank
(04.02.09 6:41 Uhr)
die frage ist eben, in wie weit das auch der wahrheit entspricht. aber wenn das so stimmt, dann is das hart
| RSS | Alle Abonnements sehen |
|
Was ist RSS? | |
| Yahoo! |
|
| Addthis |
|
| Bloglines |
|
| Followen Sie uns bei Twitter! |





