Netzbetreiber haben nichts vom iPhone

Einen zähen Konkurrenzkampf haben die Netzbetreiber um die Exklusivrechte für das iPhone geliefert. Gewonnen hat bekanntlich T-Mobile und verkauft das iPhone mit speziellen Verträgen. Angeblich fließt ein Drittel des Kundenumsatzes an Apple.

Doch nun hat sich die dänische Unternehmensberatung Strand Consulting zu wort gemeldet. Der Deal scheint für die Netzbetreiber kein guter gewesen zu sein. Weder konnte der Marktanteil gesteigert werden, noch der Umsatz vergrößert. Zahlungskräftige Kunden, die vor allem die Datenverbindungen nutzen sind ausgeblieben.

Ein Erfolg ist das Apfel-Telefon nur für den Hersteller. Strand Consulting hat das iPhone als "Paris Hilton unter den Mobiltelefonen" bezeichnet. Die Rechnung der Netzbetreiber auf der Hype-Welle mit zureiten ist jedoch nicht aufgegangen. Was nun auch daran liegt, dass das iPhone mittlerweile auch ohne Sim-Sperre erhältlich ist.

Auch zusätzliche Einnahmen an Musik-Downloads und Klingeltönen, mit denen die Betreiber bei anderen Modellen noch ein Zubrot verdienen fällt beim iPhone auch weg. Dort macht wieder nur Apple mit seinem App Store Gewinn.


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