Bei der von der WHO in die Wege geleiteten INTERPHONE-Studie wurde kein Zusammenhang zwischen der Nutzung von Handys und dem Risiko festgestellt, an einem Tumor im Kopfbereich zu erkranken. Die aktuelle Veröffentlichung des "The International Journal of Epidemiology" basiert auf der kombinierten Datenanalyse einer in verschiedenen Ländern durchgeführten, bevölkerungsbezogenen Fall-Kontroll-Studie zu den häufigsten Hirntumorarten, Gliomen und Meningeomen. Die Internationale Agentur für Krebsforschung der WHO, IARC sieht in den jüngsten Ergebnissen der INTERPHONE-Studie dann auch die Bestätigung einer Vielzahl von bereits vorliegenden Studien, die zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen waren.

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Bei INTERPHONE handelt es sich um die bislang größte internationale Studie, die in diesem Bereich jemals durchgeführt wurde – das internationale Studienprojekt wurde im Oktober 2000 ins Leben gerufen, finanziert wurde sie durch die EU, die Industrie und nationale Stellen der beteiligten 13 Länder Deutschland, Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden sowie Großbritannien, Frankreich, Italien, Israel, Australien, Neuseeland, Japan und Kanada. Die WHO war für die Koordination des Projekts zuständig. Der Direktor der IARC Christopher Wild äußerte jedoch auch, dass es für eine komplette Entwarnung noch zu früh sei, da nicht ausgeschlossen werden könne, dass mit der Handy-Nutzung andere Risiken verbunden sein könnten.