Geschäfte bei Second Life laufen schleppend
abgelegt im Archiv Unterwegs ins Internet von Robert Krippgans am 09.06.08

Trotz des Medienhypes der vergangenen Zeit oder gerade deswegen wehen staubige Winde durch die Straßen der Online 3D-Welt Second Life. Firmen haben sich auf die Möglichkeit virtuelle Filialen zu eröffnen eingelassen und diese nach geraumer Zeit wieder zu schließen oder einfach zu vernachlässigen.
Der Geschäftsführer von Linden Labs Mark Kingdon verrät gegenüber dem Magazin Focus, dass Second Life nicht so recht aus den Kinderschuhen rauswachsen will und sieht in dem regen Medienhype der vergangenen Zeit, wenn auch ungewollt, eine Mögliche Ursache. Wobei man sich fragt wie ein gutes Medieninteresse, das ja der Aufmerksamkeit auf das Projekt dient, schädlich sein kann.
Kingdon räumt zudem ein, dass man viele Erwartungen der Unternehmen an die virtuelle Welt derzeitig noch nicht erfüllen könne und empfiehlt ihnen daher, noch etwas auf die Entwicklung der Welt zu warten, um sie kommerziell nutzen zu können.
Um diese besagte Entwicklung voranzutreiben, will man nun die Registrierung zu Second Life benutzerfreundlicher gestalten. So sollen den unerfahrenen Neuzugängen virtuelle Tutoren zur Seite gestellt werden. Sie sollen dann dabei helfen sich in der Welt zurecht zu finden. Es bleibt abzuwarten ob die Verbesserungen Früchte tragen. Schade wär's auf jeden Fall wenn eine im kern
gute Idee an der Umsetzung scheitert. Und überhaupt: Muss man denn alles kommerzialisieren?Permalink: Geschäfte bei Second Life laufen schleppend
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