Firmware 2.0 bietet viele neue Möglichkeiten für iPhone-Nutzer
abgelegt im Archiv Software von Robert Krippgans am 10.06.08

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Bei der Worldwide Developer Conference 2008 stellte Apple die neue Firmware 2.0 für das iPhone vor. Dazu gehört ein SDK mit dem Entwickler nun Software für das iPhone entwerfen können. Die Firmware scheint recht vielversprechend zu sein, denn seit der Veröffentlichung der Beta-version wurde sie in 95 Tagen bereits 250.000 mal heruntergeladen. An dem Entwicklerprogramm selbst nahmen 4000 Menschen teil.
Nicht nur das SDK entwickelt sich durch die neue Firmware weiter sondern auch neue Funktionen für Endkunden, speziell für Unternehmer sollen die breite masse
ansprechen. So soll man künftig einen Zugriff auf das Adressbuch der Firma erhalten und eine Email-Verwaltung im Push-Verfahren durchführen können. Auch ein Gruppenkalender wird integriert sein.Nun mal die Geschäftswelt bei Seite geschoben. Apple will nämlich auch auf die Spiele-Fans zugehen und für das iPhone diverse Games heraus bringen. Dazu gab es von Sega auf der WWDC bereits eine Demonstration. Das Spiel nennt sich Super Monkey Ball und nutzt am Gerät angebrachte Neigungssensoren zur Steuerung. Von Pangea wird es direkt zwei Games geben. Zum Einen das Geschicklichkeitsspiel "Enigmo" und das Rennspiel Cro-Mag Rally. Hier kommen die Beschleunigungssensoren des iPhones zum Einsatz.
Die Entwickler für Software, Games und Programme bieten ihre Produkte dann über iTunes an. Hierzu wurde ein neuer App Store eröffnet. Ob die Hersteller dafür dann Geld verlangen oder ihre Sachen kostenlos zur Verfügung stellen ist ihnen überlassen. Von dem gemachten Umsatz würden sie dann 70 Prozent erhalten.
Neben Software- und Spieleentwicklern haben sich auch Unternehmen wie Ebay und die Nachrichtenagentur AP mit den Möglichkeiten des iPhones befasst. Auf dem WWDC präsentierte Ebay zum Beispiel sein Angebot auf einer vereinfachten Oberfläche, die sich "Auctions" nennt. Von AP wird es einen ortsbezogenen Nachrichtenservice geben und Loopt bietet örtliche Dienste und Social-Network. Obendrein wird es für Medizinstudenten eine Lernsoftware geben, die sich Modality nennt. Sie zeigt einen Anatomieatlas in interaktiver Form und bietet durch MIMvista eine Bildbetrachtung von medizinischen Daten, beispielsweise von CTs.
Bereits nächsten Monat wird die Firmware iPhone 2.0 auf den Markt kommen und schon jetzt ist das Programm gehackt worden. Ein feiner Zug von Apple: Sie ist kostenlos wenn man ein iPhone besitzt aber auch der Preis von etwa 10 US-Dollar für iPod touch Nutzer ist auch erträglich, wenn man bedenkt wie vielseitig die ganze Geschichte werden kann.
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